Hier ist Teamarbeit gefragt – Drei Wandsbeker Helfer zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet

In dem vielfältigen Aufgabenspektrum unserer Bergungs- und Fachgruppen kann es Einsatzsituationen geben, bei denen giftige Stoffe freigesetzt werden. Diese können über die Atmung in den Körper gelangen und dort schwere Schäden anrichten. Um die Einsatzkräfte vor solchen Gefahren zu schützen, fand an zwei Wochenenden die Bereichsausbildung Atemschutz des Geschäftsführerbereiches Hamburg traditionsgemäß im Ortsverband Hamburg-Mitte statt. Auch zwei Helfer der 2. Bergungsgruppe und ein Helfer der Fachgruppe Räumen unseres Ortsverbandes wurden unter der Leitung des Bereichsausbilders Henning Stegmeier zu Atemschutzgeräteträgern (AGT) ausgebildet.

Die sehr erfahrenen Mitglieder der Ausbildergruppe vermittelten den Helfern ein breites Grundwissen zu den Themen Atmung, Atemgiften und Atemschutzgeräten. Die angehenden Atemschutzgeräteträger konnten sich sowohl mit Filtergeräten als auch mit Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten der Marke „Dräger“ vertraut machen. Nach den ersten Eingewöhnungsphasen, mussten sie im Rahmen einer Belastungsübung ihre Leistungsfähigkeit unter schwerem Atemschutz unter Beweis stellen.

Den Höhepunkt der Bereichsausbildung bildete die praktische Prüfung. Sie begann mit einer Belastungsübung in der Mobilen Atemschutzübungsanlage der Feuerwehrakademie Hamburg. Im Anschluss boten sich Kanalsysteme, S-Bahn-Waggons und Kühltürme als Übungsobjekte für realistische Einsatzübungen. Die herausfordernden Einsatzaufträge, wie die Vermisstensuche oder die Rettung verunglückter Kameraden, der Funkkontakt zur Atemschutzüberwachung und die professionelle Darstellung der Schadenslage forderten noch einmal die volle Leistungsfähigkeit der Atemschutzgeräteträger.

Unsere drei neuen Atemschutzgeräteträger waren sehr zufrieden mit den Ausbildern und haben mit viel Freude an der Bereichsausbildung teilgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

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