Fachkundelehrgang an der Bundesschule Hoya

Gruppenfoto des Lehrgangs

Gruppenfoto des Lehrgangs

Die Grundlage für ein leistungsstarkes und modernes THW sind motivierte und gut ausgebildete Helferinnen und Helfer. Ob Grundausbildung, Fachausbildung oder Weiterbildung, Lebenslanges Lernen ist die Basis für den Einsatzwert des THW. In diesem Konzept leistet die THW Bundesschule einen wichtigen Beitrag. Rund 6.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen besuchen das 32 ha große Ausbildungszentrum in Hoya jedes Jahr.

Um bisher Erlerntes weiterzuentwickeln und Neues kennenzulernen, nahm Skrollan Almann, Helfer der Fachgruppe Räumen,  am einwöchigen „Lehrgang H156/11 FaKu für UF und Ausb. FGr. R“ an der THW-Bundesschule in Hoya teil. Dieser „Buchstaben- und Zahlensalat“ steht für den Fachkundelehrgang für Unterführer und Ausbilder der Fachgruppe Räumen.

Auszug aus dem Lehrgang:

Nach einem umfangreichen Frühstück hatten sich alle Lehrgangsteilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Niedersachsen gekommen sind, um 7:30 Uhr im Lehrsaal versammelt. „Im heutigen Theorieunterricht wird der Inhalt der Stärke- und Ausstattungsnachweisung der Fachgruppe Räumen erarbeitet“, begann unser Lehrgangsleiter die Unterrichtseinheit.

Skrollan Almann

Es wurden Gruppen gebildet, die die Aufgaben, Einsatztaktiken, Gliederungsbilder, Ausstattungen, Funktions- und Helferübersichten und die Funktionsbeschreibungen der Fachgruppe gemeinsam erarbeiteten und anschließend den Kammeraden vorstellten. Meine Gruppe hatte die spannende Aufgabe die Unterschiede in der Gliederung und Ausstattung der Fachgruppe Räumen Typ A und Typ B zu erarbeiten und den anderen Lehrgangsteilnehmern darzustellen. Hierbei konnten viele Erfahrungen ausgetauscht werden.

Dann war es auch schon 12:30 Uhr und der Theorieunterricht wurde für heute beendet. Wir sind dann zusammen in den Speisesaal gegangen und haben uns mit einem der beiden zur Wahl stehenden Gerichte für den praktischen Teil gestärkt.

Für die praktische Ausbildung wurden wir wieder in drei Gruppen eingeteilt, die nacheinander verschiedene Stationen durchlaufen sollten.

Station 1: Hier wurde das Wechseln und die Inbetriebnahme der Anbaugeräte des Bergungsräumgerät Radlader geübt. Zu den Zusatzgeräten gehören die 4 in 1 Schaufel, die Palettengabel, der Baggerarm mit Tiefenlöffel und Hydraulik-Aufbrechhammer. Damit kann der Radlader graben, schieben, greifen, heben, umschlagen, ziehen, stemmen, aufbrechen und zerkleinern. Obwohl wir im Ortsverband keinen Radlader haben, war es eine tolle Erfahrung mit dem Radlader zu arbeiten.

Station 2: In dieser Station bekamen wir eine Einweisung in den Aufbau des Drucklufterzeugers bekommen. Der Drucklufterzeuger dient der Energieerzeugung für die pneumatisch betriebenen Werkzeuge. Er ist ein elementares Arbeitsgerät für die Fachgruppe und kann zum Bohren und Aufbrechen beim Durchdringen von Trümmern und zum Öffnen von Zugängen eingesetzt werden. Ferner wird er zur Vorbereitung von Sprengungen und zur Unterstützung von Fachgruppenarbeiten im Bereich der Infrastruktur verwendet.

Station 3: Das Thema dieser Station war das Aussteifen, Abstützen mittels Einsatz-Gerüst-System (EGS) und Abstützsystem Holz (ASH). Diese Systeme werden eingesetzt, wenn die Statik von Gebäuden oder Gebäudeteilen beschädigt ist. Hier wurde uns eine interessante Einführung in die Baukunde und die Systematik der Schadenstellen gegeben.

Ich bedanke mich, auch im Namen meiner Kammeraden, für eine gute und praxisnahe Ausbildung an der Bundesschule des THW in Hoya, insbesondere bei den Ausbildern Tinnemeyer, Marschinke und Wiechen.

 

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