NoWa 2016 – Jahresübung in Hoya

24-Stundenübung 2016 Hoya 094Vom 15. bis 17. Juli 2016 führten die Ortsverbände Hamburg-Nord und Hamburg-Wandsbek gemeinsam eine Jahresübung in der THW-Bundesschule Hoya durch. Im Rahmen der Übung sollten grob folgenden Szenarien beübt werden:

– Aufbau und Betreiben eines Bereitstellungsraumes für die Einsatzkräfte über 48 Stunden auf dem Wasserübungsplatz in Barme
– Zusammenarbeit mehrere THW Einheiten und Fachgruppen über 24 Stunden
– Führung unterschiedlicher Einheiten mit einen Zugtrupp über 24 Stunden

Um eine möglichst realistische Lage zu schaffen, wurden zusätzlich zu den „Übungspuppen“ auch Verletztendarsteller geschminkt und mit in das Szenario eingebunden.

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Vielfältige Ganztagesausbildung

1Am Samstag, den 28. Mai 2016 trafen sich die Helferinnen und Helfer der beiden Technischen Züge und des OV-Stabes zur sogenannten Ganztagesausbildung. Diese in der Regel monatlich stattfindenden Dienste nutzen die Einsatzkräfte für größere Ausbildungsthemen.

Für den 2. Technischen Zug begann der Samstagmorgen mit einer Weiterbildung am Brennschneidgerät. Damit werden Metalle thermisch getrennt und so im Einsatz zum Beispiel Zugänge geschaffen oder Trümmer zerkleinert.

Die erste Bergungsgruppe des 1. Technischen Zuges trainierte in kleinen Blöcken verschiedene einsatzrelevante Themen. Das reichte von der Auffrischung der Stiche und Bunde, über das Aufbauen einer blendfreien Beleuchtung bis hin zum Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz.

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Traditionelle Jahresübung in Wendisch-Evern wieder voller Erfolg

IMG_2270Zur Abwehr großer Schadenslagen ist das THW im Gefahrenabwehrsystem Hamburgs mit zahlreichen Einheiten sowie umfangreichem Gerät aufgestellt. Um für Einsätze gerüstet zu sein, setzt der Ortsverband Hamburg-Wandsbek auf eine umfangreiche, fachliche Ausbildung für seine Helferinnen und Helfer. Es ist unabdingbar, dass die während der Ausbildung erworbenen Fachkenntnisse, Kenntnisse über Führungs- und Einsatzgrundsätze sowie die fachtechnischen Fertigkeiten in der Anwendung der Ausstattung durch ständiges Üben weiter vertieft und gefestigt werden.

Die traditionelle Jahresübung des Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek ist zentraler Höhepunkt der Ausbildung.

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THW unterstützt beim Aufbau von Erstaufnahmeeinrichtungen

Nach dem „Königsteiner Schlüssel“ nimmt die Freie und Hansestadt Hamburg jedes Jahr rund 2,5 Prozent der Gesamtzahl der nach Deutschland einreisenden Asylbewerber auf. Für das Jahr 2015 rechnet die zuständige Behörde für Inneres und Sport mit rund 11.000 in Hamburg einreisenden Flüchtlingen, von denen ein Großteil in öffentlichen Unterkünften untergebracht werden muss. Die ersten drei Monate werden die Asylbewerber und anderen Zuwanderer ohne Bleiberecht, die meist aus Syrien, Afghanistan oder Serbien stammen, einem der bis dato sieben Standorte der Zentralen Erstaufnahme zugeordnet. Da insbesondere der Standort in Wilhelmsburg an seine Kapazitätsgrenzen stieß, mussten kurzfristig zusätzliche Plätze geschaffen werden.

Das THW Hamburg wurde von der Behörde für Inneres und Sport damit beauftragt, am 2. Juli 2015 vom DRK bereits aufgebaute Unterkünfte (30 x SG 30 und 3 x SG 50) mit einem provisorischen Holzfußboden auszustatten. Diese beträchtliche Aufgabe konnten die Hamburger Ortsverbände – nicht nur wegen der Temperaturen von über 30 Grad Celsius – ausschließlich gemeinsam meistern und so entwickelte sich eine großangelegte Aufbauaktion.

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Bergungsgruppen bei Orkan „Niklas“ stundenlang im Einsatz

IMG_20150331_223529281Kurz vor den Osterfeiertagen kündigte der Deutsche Wetterdienst das Sturmtief „Niklas“ an. Mit vorhergesagten Böen über 110 km/h entwickelte sich aus dem Frühjahrssturm ein ausgewachsener Orkan. Vorsichtshalber blieb der Hamburger Dom geschlossen, Bahnstrecken gesperrt und 63 Flüge von und nach Hamburg wurden abgesagt. In ganz Deutschland waren die Rettungskräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes im Dauereinsatz.
Am Dienstag, den 31. März, stieg das Einsatzaufkommen in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg mit mehr als 750 wetterbedingten Einsätzen derart an, dass diese am späten Nachmittag den internen Betriebszustand „Ausnahme“ aktivierte. Da „Niklas“ insbesondere im Nordwesten der Stadt schwere Schäden anrichtete, wurde die Schnelleinsatzgruppe unseres Ortsverbandes bei ihrem ersten Einsatz um 19.35 Uhr in den Hamburger Stadtteil Bergstedt gerufen. Die nach kurzer Zeit mit dem GKW 1 ausgerückten Einsatzkräfte fanden an der gemeldeten Adresse einen umgestürzten Baum vor. Da dieser die Fahrbahn versperrte, wurde er mittels Motorsäge zerteilt und beiseite geräumt. Den ganzen Artikel lesen »

Stürmischer Jahresauftakt – Orkantief „Felix“ fordert Bergungsgruppen

Orkan Felix 2Das Wetter in weiten Teilen Deutschlands wurde in den vergangenen Tagen von mehreren Orkantiefs bestimmt. Vom 9. bis zum 11. Januar 2015 liefen bei der Feuerwehr Hamburg über 1.000 wetterbedingte Einsätze auf. Mehrfach wurde der interne „Betriebszustand Ausnahme“ ausgerufen.

Insbesondere während des Orkantiefs „Felix“ am 10. Januar stürzten in Hamburg zahlreiche Bäume um und drohten auf Häuser oder Straßen zu fallen. Um 14.14 Uhr wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe des Ortsverbandes von der Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert und rückte nur wenige Minuten später in den Eichtalpark aus. Dort war ein Baum auf einen Spielplatz gestürzt. Zum Glück wurde niemand verletzt! Die Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab und zersägten den Baum so, dass keine Gefahr mehr bestand. Zwischenzeitlich hatte die nachgeforderte 2. Bergungsgruppe das Einsatz-Gerüst-System an die Einsatzstelle geführt und eine Arbeitsplattform aufgebaut. Nach mehr als zwei Stunden Arbeit konnten alle Geräte wieder verlastet und der Rückweg in den Ortsverband angetreten werden.

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Leistungsvergleichende Einsatzübung „Schietwetter 2014“

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Einsatzkräfte rüsten sich mit Schutzausstattung gegen Absturz aus

Am 13.9.2014 wurden neun Technische Züge aus den Geschäftsführerbereichen Hamburg, Neumünster und Schleswig zu einer leistungsvergleichenden Einsatzübung angefordert. Unter dem Namen „Schietwetter“ wird diese Übungsserie jährlich im Landesverband Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.

Bei bestem, spätsommerlichem Wetter trafen der Zugtrupp sowie die 1. und die 2. Bergungsgruppe des 1. Technischen Zuges um 7 Uhr im Bereitstellungsraum ein. Nach der Anmeldung durch die Zugführerin fuhren die Einheiten auf das Geländer der Feuerwehrakademie Hamburg, wo unzählige fleißige Hände verschiedenste Schadenslagen vorbereitet haben.

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Abstützen und Aussteifen – EGS-Ausbildung in Hamburg-Bergedorf

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Deckenabstützung aus EGS

Am Samstag, den 23. August, machten sich einige unserer Bergungsspezialisten auf den Weg in den Ortsverband Hamburg-Bergedorf. Monika Krawczyk, Zugführerin der 1. Technischen Zuges, hatte dort für ihre Einsatzkräfte einen Ausbildungsdienst zum Einsatz-Gerüst-System (EGS) organisiert. Ziel war es, durch die erfahrenen Ausbilder des Bergedorfer Ortsverbandes neue Ideen und Perspektiven zum EGS zu erhalten und die gute Kameradschaft zu pflegen.

Um 9 Uhr wurden die Wandsbeker herzlich in Wentorf begrüßt und die Ausbildungseinheit mit theoretischen Grundlagen zum Abstützen und Aussteifen von beispielsweise einsturzgefährdeten Bauwerken begonnen. Im Weiteren konnten die Einsatzkräfte das Gelernte in zahlreichen kleinen Aufgaben praktisch umsetzen.

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Verheerender Meteoriteneinschlag in Dänemark – Großübung in Tinglev

Übung Tinglev 2014  (25) Gruppenbild

Gruppenbild der Einsatzkräfte

Das Ereignis vom 15. Februar 2013 in der Region Tscheljabinsk (Russland) hat vielen Menschen die tatsächliche Gefahr von Meteoriteneinschlägen vor Augen geführt. Ein größerer Himmelskörper würde bei einem Einschlag in dicht besiedeltem Gebiet fatale Folgen haben.

Im Rahmen einer Großübung unter Federführung des THW Ortsverbandes Hamburg-Nord trainierten vom 20. bis 22. Juni rund 150 Einsatzkräfte auf dem Übungsplatz des dänischen Katastrophenschutzes in Tinglev die Ortung und Rettung von verschütteten Personen nach einem Meteoriteneinschlag. Neben den rund 120 THW-Helferinnen und Helfern aus Hamburg-Nord und Hamburg-Wandsbek nahmen auch 30 Einsatzkräfte weiterer Ortungs-Fachgruppen aus Bad Segeberg, Stralsund, Neumünster, Kiel und Gadebusch teil.

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Wir suchen Deine Unterstützung…

Angeltourund begrüßen jederzeit tatkräftige freiwillige Frauen und Männer, die in ihrer Freizeit mit sehr viel Spaß und Teamgeist eine wertvolle Leistung an der Gesellschaft erbringen wollen.

Als technische und logistische Einsatzorganisation des Bundes ist das THW ein ehrenamtlich getragener Pfeiler im Bevölkerungsschutz. Das THW ist bundeseinheitlich organisiert, ausgestattet und ausgebildet. In unserem Ortsverband finden interessierte und einsatzwillige Männer und Frauen die Möglichkeit, sich vielfältig ausbilden zu lassen und fachliche, soziale und berufsbezogene Qualifikationen zu erwerben.

Wenn Du Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement im OV-Stab oder in einem der beiden Technischen Züge hast, erreichst Du uns jeden Donnerstagabend und jeden letzten Samstag im Monat im Ortsverband. Gern stehen wir persönlich, via Telefon oder via E-Mail für weitere Informationen zur Verfügung.

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Bergungsgruppen frischen Kenntnisse zum sicheren Bewegen von Lasten auf

Bewegen von Lasten_HebekissenDie Geräteausstattung der 1.und 2. Bergungsgruppe beinhaltet unter anderem Hebegeräte, die es ermöglichen, große Zug- und Druckkräfte mit einem verhältnismäßig geringen Kraftaufwand auszuüben. Ob bei der Rettung und Bergung von Menschen unter Lasten, bei Unfällen im Verkehr, in der Industrie und Landwirtschaft oder bei der Öffnung von Aufzugstüren – die Einsatzmöglichkeiten von Kettenzug, Hebekissen, Hydropresse und co sind sehr vielseitig.

Die Bergungsgruppen des 1. Technischen Zuges nutzten das Trümmergelände des Ortsverbandes am vergangenen Ganztagedienst für die praktische Ausbildung. Neben dem Aufbau und den Einsatzmöglichkeiten stand insbesondere die fachgerechte Inbetriebnahme und Handhabung einschließlich der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) von zahlreichen Zugkraft- und Druckkraftwerkzeugen auf dem Dienstplan.

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Orkan Xaver – Deichverteidigungskräfte für schwere Sturmflut gewappnet

Symbolbild

Symbolbild

Am 5. Dezember 2013 traf das Orkantief Xaver mit Spitzengeschwindigkeiten von über 180 km/h auf die deutsche Küste. Auch in Hamburg wütete der Sturm ab Donnerstagnachmittag und ließ Bäume umstürzten sowie Dächer abdecken. Die Prognosen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie verhießen für die Hansestadt zahlreichen wetterbedingten Einsätze und mehrere schwere Sturmfluten.

Gegen 22.00 Uhr des 5. Dezembers wurde die zu erwartende Wasserstandsstufe 2 von 4 erreicht (5,50 m – 6,50 m ü. NN). Daraufhin versammelten sich die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek zügig im Ortsverband. Beide Technischen Züge rückten kurze Zeit später in den Bereitstellungsraum nach Kirchwerder ab. Vor Ort wurde ein Meldekopf eingerichtet und die Kräfte bezogen die Aula der dortigen Stadtteilschule.

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