Atemschutz ist nicht nur bei den Feuerwehren ein bedeutendes Thema. Gefahrgutunfälle und Brandeinsätze erfordern auch beim THW den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern (AGT). Um die Einsatzbereitschaft unserer AGT sicherzustellen, findet im Ortsverband regelmäßig eine Fortbildung für unsere Helfer statt. Ziel der durch unseren Atemschutzbeauftragten Ralf Riemer geleiteten Dienste ist es, die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz zu erhalten und die körperliche Belastbarkeit zu überprüfen.
In dem vielfältigen Aufgabenspektrum unserer Bergungs- und Fachgruppen kann es Einsatzsituationen geben, bei denen giftige Stoffe freigesetzt werden. Diese können über die Atmung in den Körper gelangen und dort schwere Schäden anrichten. Um die Einsatzkräfte vor solchen Gefahren zu schützen, fand an zwei Wochenenden die Bereichsausbildung Atemschutz des Geschäftsführerbereiches Hamburg traditionsgemäß im Ortsverband Hamburg-Mitte statt. Auch zwei Helfer der 2. Bergungsgruppe und ein Helfer der Fachgruppe Räumen unseres Ortsverbandes wurden unter der Leitung des Bereichsausbilders Henning Stegmeier zu Atemschutzgeräteträgern (AGT) ausgebildet.
Für die technische Hilfeleistung des THW ist eine gute Ausbildung der Helfer sehr wichtig. Darum fand an zwei Wochenenden im Oktober eine Ausbildung für Atemschutz-Geräte-Träger statt. In der Ausbildung werden die Anwärter in der Handhabung von Geräten der Marke „Dräger“ unterrichtet. Sie lernen wie verunglückte Personen mit Atemschutz-Gerät aus Gefahrenbereichen zu retten sind.
Auf dem Übungsgelände der Feuerwehrakademie Hamburg wurden zwei Einsatzübungen durchgeführt, in denen eine Übungspuppe aus verschiedenen Situationen gerettet werden musste. Diese Übungen gehören zur Abschlussprüfung, die auch einen Belastungstest beinhaltet, bestehend aus Radfahren, Laufen, Endlosleiter besteigen, Gewichte ziehen sowie dem Überwinden eines Übungsparcours.