Orkan Xaver – Deichverteidigungskräfte für schwere Sturmflut gewappnet

Symbolbild

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Am 5. Dezember 2013 traf das Orkantief Xaver mit Spitzengeschwindigkeiten von über 180 km/h auf die deutsche Küste. Auch in Hamburg wütete der Sturm ab Donnerstagnachmittag und ließ Bäume umstürzten sowie Dächer abdecken. Die Prognosen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie verhießen für die Hansestadt zahlreichen wetterbedingten Einsätze und mehrere schwere Sturmfluten.

Gegen 22.00 Uhr des 5. Dezembers wurde die zu erwartende Wasserstandsstufe 2 von 4 erreicht (5,50 m – 6,50 m ü. NN). Daraufhin versammelten sich die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek zügig im Ortsverband. Beide Technischen Züge rückten kurze Zeit später in den Bereitstellungsraum nach Kirchwerder ab. Vor Ort wurde ein Meldekopf eingerichtet und die Kräfte bezogen die Aula der dortigen Stadtteilschule.

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Deichverteidigung in Lauenburg – Einsatz für die Fachgruppe Räumen und den Zugtrupp des 1. TZ

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

Kurz vor der erwarteten Scheitelwelle der Elbe wurden die Fachgruppe Räumen und der Zugtrupp des 1. Technischen Zuges am 12. Juni 2013 zum Einsatz nach Lauenburg gerufen. Vor Ort richtete sich die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf die Deichverteidigungsmaßnahmen entlang des Elbufers.

Der Zugtrupp arbeitete mit dem Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel über mehrere Tage als Melde- und Lenkungseinheit für zwei Deichsicherungszüge, die für eventuelle Schäden am Lauenburger Deich bereithalten wurden.

Die Fachgruppe Räumen agierte autark an der Sandsackfüllstation, die als Untereinsatzabschitt in die Gesamtmaßnahmen eingegliedert war. Dort galt es mit dem Kettenbagger den Sandnachschub an den Füllstationen sicherzustellen. Der LKW-Kipper wurde als Transportkomponente bei den Sicherungs- und später bei den Aufräumarbeiten eingesetzt.

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Deichverteidigungsübung 2012

Am 16. November haben Wandsbeker Einsatzkräfte in Kirchwerder den Ernstfall geprobt und zahlreiche Sandsäcke verbaut. Bei einer Sturmflutübung waren mehr als 400 Deichschützer der  verschiedenen Behörden und Organisationen gleichzeitig an mehreren Stellen in der Hansestadt im Einsatz.

Bei sehr kaltem, aber klaren Wetter erreichten 32 Wandsbeker THW’ler gegen 18 Uhr den vorgegebenen Bereitstellungsraum in Kirchwerder, nachdem die Deichverteidigungsstufe 3 durch den Zentralen Katastrophendienststab der Behörde für Inneres und Sport ausgerufen wurde. Nach Erkundung und Bewertung der Lage erhielt die Mannschaft der Zugführerin Monika Krawczyk kurz nach 19 Uhr den ersten Auftrag. Bei Deichkilometer 14,2 wurde eine Deichdurchfeuchtung gemeldet  und die Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg. An der Schadensstelle angekommen, übernahmen die Einsatzkräfte die notwendige Verkehrssicherung und leuchteten den betroffenen Deichabschnitt weiträumig und professionell aus. Kurze Zeit später wurden aus einem der zwölf ständigen Depots die benötigten Sandsäcke angeliefert, abgeladen verbaut. Den ganzen Artikel lesen »

60 Jahre THW Hamburg-Wandsbek: Das Elbehochwasser 2002

Was mit starken Regenfällen im Erz- und Riesengebirge in den ersten Augusttagen 2002 begann, entwickelte sich schnell zu einem Jahrhunderthochwasser entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse. Der mancherorts erreichte Pegelstand schien bei vorherigen behördlichen Planungen als unmöglich. Der Gesamtschaden wurde auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt und in Sachsen waren durch das Hochwasser 21 Tote zu beklagen. Für das THW bedeutete diese Katastrophe mit 24.000 eingesetzten Helfern und mit 1.750.000 Einsatzstunden den größten Einsatz in der Geschichte der Bundesanstalt.

Auch die Hamburger Ortsverbände waren im Kampf gegen das Hochwasser eingesetzt. Im Folgenden wird ein umfassender Rückblick auf die Geschehnisse gegeben: Den ganzen Artikel lesen »

Deichverteidigungsübung 2011

Die Elbe ist eine wichtige Lebensader Hamburgs. Sie birgt viele Chancen und mindestens genauso viele Herausforderungen für die Menschen in der Stadt. Sturmfluten und Hochwasser sind besonders am Anfang und am Ende eines jeden Jahres ein wichtiges Thema. Besonders für das THW ist die Deichverteidigung eine Daueraufgabe. Daher übten am 21. Oktober die Helferinnen und Helfer der Hamburger Ortsverbände und die Kameraden der Feuerwehren bautechnische Notmaßnahmen zur Gewährleistung der Deichsicherheit. Unser Ortsverband trainierte mit dem Ortsverband Hamburg-Bergedorf und vier Wandsbeker Feuerwehren in den Vier- und Marschlanden. Den ganzen Artikel lesen »

Ein neuer Alter für den 2. Technischen Zug

MLW IEndlich ist er fertig! Nach einigen Wochen der Arbeit ist das „neue“ Fahrzeug nun einsatzbereit. Es handelt sich um den Mercedes-Benz 508, Baujahr 1996. Der Mannschaftslastwagen I (MLW I) ist grundsätzlich dem OV-Stab zugeteilt und wird dort zur Örtlichen Gefahrenabwehr Deichverteidigung (ÖGA-DV) und anderen Aufgaben eingesetzt. Nun kann er auch von der Fachgruppe Räumen genutzt werden.

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Vorbereitet sein wenn das Wasser kommt

Als Stadt an der Elbe liegt Hamburg im Hochwassergefahrenbereich. Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, wurde am Samstag den 6. November 2010 eine Deichverteidigungsübung in der Hansestadt durchgeführt. An dieser Übung haben alle THW-Ortsverbände in Hamburg teilgenommen. Jeder Ortsverband führte diese Übung in seinem potenziellen Einsatzort durch.

Der OV Hamburg-Wandsbek rückte um 8 Uhr in den Bereitstellungsraum Schule Ochsenwerder ein. Dort wurden zunächst theoretisch verschiedene Einsatzsituationen im Zusammenhang mit Hochwasser durchgesprochen. Im Anschluss rückte der 1.Technische Zug zum Deich aus und führte eine Reihe an praktischen Übungen durch. Unter der Anleitung von drei fachkundigen Deichwarten wurden eine Sickerprill, eine Deichfuß-Sicherung und eine Deicherhöhung durchgeführt.

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