Brennendes Reetdachhaus – THW-Bagger unterstützt Löscharbeiten

Der 29. April 2017 ist erst wenige Minuten alt, als der Feuerwehr Hamburg von Bewohnern eines freistehenden Einzelhauses im Hamburger Stadtteil Rissen ein Feuer im Dachbereich gemeldet wird. Unmittelbar nachdem die ersten Einsatzkräfte der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr am Schadensort eintrafen und feststellten, dass sich das Reetdach des Hauses mit einer Größe von circa 12 x 14 Metern bereits im Vollbrand befand, wurde auf die zweite Alarmstufe erhöht. Nach dem Aufbau einer Wasserversorgung über längere Wegstrecke, wurde ein massiver Löschangriff mit insgesamt fünf B-Rohren, zwei C-Rohren und zwei Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Brandabschnitten vorgetragen.

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Feu2Y – Bagger und Radlader unterstützen Nachlöscharbeiten beim Brand eines Reiterhofes

IMG_6172Am Montag, den 4. Juli 2016, wurde der Feuerwehr Hamburg kurz nach 9 Uhr über zahlreiche Notrufe ein Brand auf einem Pferdehof in Rahlstedt gemeldet. Aufgrund der sich darstellenden Lage wurden mit dem Alarmstichwort Feu2Y (Feuer, 2. Alarm, Menschenleben in Gefahr) zwei Löschzüge und mehrere Freiwillige Feuerwehren zur Brandbekämpfung und Menschenrettung alarmiert. Die anrückenden Einsatzkräfte fanden ein in voller Ausdehnung brennendes Wohn- und Stallgebäude in einer Größe von ca. 35 m x 20 m vor. Menschen und Tiere waren zum diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Nach einer aufwendigen Heranführung von Löschwasser über 1,5 km konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und das Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Den ganzen Artikel lesen »

Unwettereinsatz für das THW – Windhose über Wandsbek sorgt für große Schäden

GKW1Am späten Dienstagnachmittag (07. Juni 2016) zogen dunkle Wolken über Hamburg. Gegen 18.30 Uhr entluden sich bei extremem Starkregen und Hagel die Naturkräfte. Über dem Stadtteil Bramfeld bildete sich eine Windhose, die nach Osten abzog und eine Schneise der Verwüstung hinterließ.

Infolgedessen wurden der Leitstelle der Feuerwehr Hamburg zahllose entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller gemeldet. Aufgrund dessen rief die Feuerwehr Hamburg den internen Betriebszustand „Ausnahme“ aus und mobilisierte in kurzer Zeit gut 1.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW. Das THW Hamburg war mit 130 Kräften aus allen Ortsverbänden im Einsatz eingebunden. Die Aufgaben umfassten die Stromfreischaltung von Gebäuden, das Beseitigen von Bäumen und das Sichern von Dächern.

 

Großbrand zerstört Lagerhalle auf der Veddel – Kettenbagger unterstützt Nachlöscharbeiten

1Im Hamburger Stadtteil Veddel ist am Abend des 8. Mai 2016 eine Lagerhalle niedergebrannt. In dem etwa 40 m x 80 m großen Gebäude wurden unter anderem Möbel, Baustoffe und Styropor gelagert. Im Laufe der Nacht wurde die Alarmstufe auf Feu6Y (Feuer 6. Alarm, Menschenleben in Gefahr) erhöht und rund 250 Feuerwehrkräfte eingesetzt. Mit diesem Alarmstichwort wurde gegen 00.30 Uhr unsere Fachgruppe Räumen in den Hamburger Hafen angefordert.

Mithilfe des Kettenbaggers wurden Zugänge zu Gebäudeteile geschaffen, um Glutnester ausfindig zu machen. Da die Halle nach der Hauptbrandphase einsturzgefährdet war, legte der Kettenbagger Bauwerksteile zum Schutz der Einsatzkräfte nieder. Zwischenzeitlich war der Einsatz aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz möglich.

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Fachgruppe Räumen unterstützt mit Kettenbagger und Baumaschinenführern in Erstaufnahmeeinrichtung

IMG_4689In der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung (ZEA) Schnackenburgallee wurden im Laufe des vergangenen Jahres zahlreiche SG30-Zelte aufgebaut und als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Da diese Zelte nicht winterfest sind, wurde erfolgreich daran gearbeitet, die Asylsuchenden anderweitig unterzubringen. So konnte zum Jahresende die Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme genutzt werden. Geprüft wurde die weitere Verwendbarkeit unter anderem anhand des Zustandes der Zelthaut, des Stangengerüstes und der provisorischen Holzfußböden.
Am Dienstag, den 19. Januar 2016, und am Mittwoch, den 20. Januar 2016, trafen sich vor Ort Einsatzkräfte der Bundeswehr, des THW Ortsverbandes Hamburg-Mitte und unserer Fachgruppe Räumen, um die nicht mehr funktionstüchtigen SG30-Zelte abzubauen. Mit Hilfe des Wandsbeker Kettenbaggers und zweier angemieteter Teleskoplader wurden die unbrauchbar gewordenen Holzfußböden zerlegt und in Entsorgungscontainer verladen. Darüber hinaus wurden die Stangengerüste eingelagert und die unbeschädigten Zelthäute zur Abholung durch eine Reinigungsfachfirma vorbereitet.
Die freien Flächen werden zeitnah wieder genutzt.

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Großbrand zerstört Lagerhalle – Kettenbagger und Radlader unterstützen Löscharbeiten

Feu4_Brennt Lagerhalle_10.12 (8)Am Donnerstag, den 10. Dezember 2015, wurde der Feuerwehr Hamburg kurz nach 17.30 Uhr eine brennende Lagerhalle im Stadtteil Rothenburgsort gemeldet. Bei Ankunft der ersten Kräfte brannte eine ca. 800 m² große Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. In der Halle wurden Gegenstände aller Art (Möbel, Kühlschränke, Fahrräder, Autoreifen, Farbeimer etc.) gelagert. Der Einsatzleiter ließ zu Beginn eine umfassende Wasserversorgung und eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden aufbauen. Im Einsatzverlauf wurde zur umfassenden Brandbekämpfung die Alarmstufe auf Feuer4 erhöht und rund 110 Feuerwehrleute hinzugezogen. Nichtsdestotrotz stürzte das Dach ein und die Lagerhalle war nicht mehr zu retten.

Noch bevor das Feuer unter Kontrolle war, wurde der Führungsdienst des THW Hamburg zur Fachberatung an die Einsatzstelle gerufen. Da sich das Lagergut auch vor der Halle meterhoch stapelte, war der Zugang zum Gebäude erschwert. Darüber hinaus war die Statik des Gebäudes aufgrund der Brandintensität beeinträchtigt. Gegen 19:30 Uhr wurden die Fachgruppen Räumen der Ortsverbände Hamburg-Altona und -Nord (Radlader) sowie Hamburg-Wandsbek (Bagger) alarmiert.

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Großbrand zerstört Supermarkt – Kettenbagger unterstützt Nachlöscharbeiten

Feu4_BrenntSupermarkt_Bramfeld_04.12.15_4Am Freitag, den 4. Dezember 2015, wurde in der Hamburger Feuer- und Rettungsleitstelle kurz nach 14 Uhr ein Feuer in einem Supermarkt gemeldet. Zahlreiche Anrufer beschrieben eine starke Rauchentwicklung und heftigen Flammenschlag aus dem ca. 2.000 m² großem Gebäude im Hamburger Stadtteil Bramfeld.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein massiver Löschangriff (anfangs) im kombinierten Innen- und Außenangriff und durch Riegelstellungen zu den Nachbargebäuden mittels bis zu zehn C-Rohren, vier Monitoren über Drehleitern und ein Teleskopmastfahrzeug sowie einem Wasserwerfer durchgeführt. Nach gut einer Stunde wurde auf Alarmstufe 4 erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden hinzugezogen.

Da große Teile des Daches im Brandobjekt nach der Hauptbrandphase durchgebrannt und aufgrund intensivem Brandverlaufes frühzeitig eingestürzt sind, musste sich die Feuerwehr auf einen umfassenden Außenangriff beschränken. Nach einer Beratung durch den Führungsdienst des THW Hamburg entschied sich die Einsatzleitung gegen 19.30 Uhr den Wandsbeker Kettenbagger hinzuzuziehen, um die Nachlöscharbeiten zu unterstützen und zu beschleunigen.

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Wandsbeker Einsatzkräfte stellen zum dritten Mal die Einsatzgruppe Flüchtlinge

IMG_4048Bereits zum dritten Mal stellte der Ortsverband Hamburg-Wandsbek am 26. November 2015 die sogenannte Einsatzgruppe – Flüchtlinge. Der bereits am Vorabend erhaltende Einsatzauftrag machte deutlich, dass es kein ruhiger Bereitschaftsdienst werden würde – es gab viel zu tun.

Nach einem gemeinsamen Frühstück verlegten die Kräfte in den Bargkoppelstieg. Dort war ein Zwischenlager für Betten und Matratzen eingerichtet worden. Da die Flächen in der dortigen Unterkunft nun anderweitig gebraucht werden, mussten die Betten auf die zur Verfügung stehenden Transportkapazitäten des THW verladen werden. Mit dem MzKW und zwei weiteren LKW mit Ladebordwand wurden die Betten nach Bahrenfeld gefahren. Im Untergeschoss einer Tiefgarage, die zu einem angemieteten und als Unterkunft dienenden Gebäudekomplex gehört, sollten die Betten eingelagert werden. Aufgrund der weiten Wege und der maximalen Höhe von 2 m an der niedrigsten Stelle in der Tiefgarage wurde ein kleiner Teleskoplader angemietet und zum Verteilen eingesetzt. Die Umlagerung der Betten wurde am folgenden Tag durch Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Hamburg-Altona fortgesetzt.

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Zweiter Bereitschaftsdienst zur weiteren Herrichtung der Erstaufnahmeeinrichtung im Jenfelder Moorpark genutzt

IMG_3906Bereits zum zweiten Mal stellte der Ortsverband Hamburg-Wandsbek am 13. November 2015 die Einsatzgruppe – Flüchtlinge. Der bereits am Vorabend erhaltende Einsatzauftrag machte deutlich, dass es kein ruhiger Bereitschaftsdienst werden würde – es gab viel zu tun.

Nach einem gemeinsamen Frühstück verlegten die ersten Kräfte in den Bargkoppelstieg. Dort ist ein Zwischenlager für Betten und Matratzen eingerichtet worden. Mit dem MzKW und einem weiteren LKW mit Ladebordwand wurden dort Doppelstockbetten aufgenommen und nach Jenfeld gebracht. Mithilfe eines angemieteten Radladers wurden die Pakete vor die einzelnen Holzhäuser gebracht und anschließend aufgrund des Regens in die Häuser gelegt.

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Neues Bereitschaftssystem in der Flüchtlingshilfe

IMG_3665Die Hilfe für geflüchtete Menschen in Hamburg beschäftigt auch weiterhin die Ortsverbände des THW Hamburg. Um eine besser planbare Situation für die Ehrenamtlichen zu erreichen, wird in Hamburg derzeit ein neues Modell getestet. So wird in jeder Woche von Donnerstag bis Sonntag (dies sind erfahrungsgemäß die Tage mit den meisten Einsätzen für das THW in diesem Kontext) jeweils einer der sieben Hamburger Ortsverbände eine Einsatzgruppe und einen Fachberater stellen, die einsatzbereit im Ortsverband sind und so schnell bei überraschenden Einsatzlagen eingreifen können.

Zusätzlich werden gewisse Sonderkomponenten in dieser Zeit vorgehalten. Die Fachgruppe FK aus dem Ortsverband Hamburg-Harburg stellt einen Führungstrupp zur Verfügung, welcher für Erkundungen oder als kleine Führungsstelle vor Ort eingesetzt werden kann. Die Fachgruppe Logistik aus dem OV Hamburg-Harburg stellt eine Sonderkomponente für Verpflegung zur Verfügung falls eine größere Anzahl von Personen zu verpflegen ist. Diese kann mit einem Vorlauf von wenigen Stunden ausrücken und Verpflegung an der Einsatzstelle zur Verfügung stellen.

Der Ortsverband Hamburg-Wandsbek übernahm am Sonnabend, den 31. Oktober 20115, die Bereitschaft und erhielt zwei Einsatzaufträge. Den ganzen Artikel lesen »

Einrichtung und Ausbau von Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge

IMG_3410Mit rund 25 Helferinnen und Helfern unterstützte unser Ortsverband am Freitag, den 16. Oktober 2015 die Herrichtung neuer Unterkünfte für Flüchtlinge in Hamburg.

Um 7 Uhr ging es zunächst in den Hörgensweg nach Eidelstedt. Hier wurden von einer Lagerfläche einer bestehenden Erstaufnahmeeinrichtung Betten und Matratzen auf Fahrzeuge der Ortsverbände Hamburg-Mitte und -Nord verladen. Des Weiteren wurden die eigenen Fahrzeuge und die LKW des DRK beladen und zur ZEA Kieler Straße (Stellingen) transportiert.

Im Gebäude des ehemaligen MediMax wurden die Betten per Hand von den LKWs entladen und in der Halle verteilt. Vorort unterstützen wir die Helfer der Ortsverbände Hamburg-Altona und Eutin dabei, die Etagenbettgestelle eines schwedischen Möbelhauses aufzubauen. Den ganzen Artikel lesen »

Anhaltender Flüchtlingszustrom hält Ortsverband auf Trab

Bunkerräumung 10.10.15Trotz stetig sinkender Temperaturen und sich verschlechternder Witterung hält der Flüchtlingszustrom nach Hamburg weiter an. Täglich erreichen mehrere hundert Asylsuchende die Stadt. Daher werden durch die Behörden kontinuierlich neue Außenstellen der Zentralen Erstaufnahme errichtet.

Am Samstag den, 10.10.2015, erreichten unsere Einsatzkräfte drei Anforderungen vor dem Hintergrund der Flüchtlingssituation.

Der erste Einsatz erreichte unsere Fachgruppe Elektroversorgung bereits am frühen Morgen. In dem leerstehenden Gebäude eines ehemaligen Elektrofachhandels mussten unsere Fachkräfte unter anderem die Leitungsverläufe in den Decken und Steckdosen überprüfen und sichern.

Wenig später waren die Einsatzkräfte der 2. Bergungsgruppe mit der Transportkomponente Mehrzweckkraftwagen gefragt. Sie unterstützten die für Flüchtlinge eingerichtete Kleiderkammer beim Auszug aus den Messehallen.

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