Brennendes Reetdachhaus – THW-Bagger unterstützt Löscharbeiten

Der 29. April 2017 ist erst wenige Minuten alt, als der Feuerwehr Hamburg von Bewohnern eines freistehenden Einzelhauses im Hamburger Stadtteil Rissen ein Feuer im Dachbereich gemeldet wird. Unmittelbar nachdem die ersten Einsatzkräfte der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr am Schadensort eintrafen und feststellten, dass sich das Reetdach des Hauses mit einer Größe von circa 12 x 14 Metern bereits im Vollbrand befand, wurde auf die zweite Alarmstufe erhöht. Nach dem Aufbau einer Wasserversorgung über längere Wegstrecke, wurde ein massiver Löschangriff mit insgesamt fünf B-Rohren, zwei C-Rohren und zwei Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Brandabschnitten vorgetragen.

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Feu2 – Bagger unterstützt Löscharbeiten nach Hallenbrand

In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ging am Abend des 5. April über den Notruf 112 die Meldung ein, dass die Lagerhalle einer Gärtnerei im Stadtteil Altengamme brenne. Aufgrund der Vielzahl der Notrufe wurde die Alarmstufe noch während der Anfahrt des ersten Löschzuges auf „Feuer 2“ erhöht. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altengamme fanden eine in ganzer Ausdehnung brennende Fahrzeug- und Lagerhalle einer Gärtnerei mit den Maßen 20 m x 15 m in Holzbauweise vor. Die Halle stand in unmittelbarer Nähe zu mehreren Einfamilienhäusern und enthielt PKWs, landwirtschaftliche Geräte und mehrere Gasflaschen.

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Feu2Y – Bagger und Radlader unterstützen Nachlöscharbeiten beim Brand eines Reiterhofes

IMG_6172Am Montag, den 4. Juli 2016, wurde der Feuerwehr Hamburg kurz nach 9 Uhr über zahlreiche Notrufe ein Brand auf einem Pferdehof in Rahlstedt gemeldet. Aufgrund der sich darstellenden Lage wurden mit dem Alarmstichwort Feu2Y (Feuer, 2. Alarm, Menschenleben in Gefahr) zwei Löschzüge und mehrere Freiwillige Feuerwehren zur Brandbekämpfung und Menschenrettung alarmiert. Die anrückenden Einsatzkräfte fanden ein in voller Ausdehnung brennendes Wohn- und Stallgebäude in einer Größe von ca. 35 m x 20 m vor. Menschen und Tiere waren zum diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Nach einer aufwendigen Heranführung von Löschwasser über 1,5 km konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und das Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Den ganzen Artikel lesen »

Unwettereinsatz für das THW – Windhose über Wandsbek sorgt für große Schäden

GKW1Am späten Dienstagnachmittag (07. Juni 2016) zogen dunkle Wolken über Hamburg. Gegen 18.30 Uhr entluden sich bei extremem Starkregen und Hagel die Naturkräfte. Über dem Stadtteil Bramfeld bildete sich eine Windhose, die nach Osten abzog und eine Schneise der Verwüstung hinterließ.

Infolgedessen wurden der Leitstelle der Feuerwehr Hamburg zahllose entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller gemeldet. Aufgrund dessen rief die Feuerwehr Hamburg den internen Betriebszustand „Ausnahme“ aus und mobilisierte in kurzer Zeit gut 1.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW. Das THW Hamburg war mit 130 Kräften aus allen Ortsverbänden im Einsatz eingebunden. Die Aufgaben umfassten die Stromfreischaltung von Gebäuden, das Beseitigen von Bäumen und das Sichern von Dächern.

 

Großbrand zerstört Lagerhalle auf der Veddel – Kettenbagger unterstützt Nachlöscharbeiten

1Im Hamburger Stadtteil Veddel ist am Abend des 8. Mai 2016 eine Lagerhalle niedergebrannt. In dem etwa 40 m x 80 m großen Gebäude wurden unter anderem Möbel, Baustoffe und Styropor gelagert. Im Laufe der Nacht wurde die Alarmstufe auf Feu6Y (Feuer 6. Alarm, Menschenleben in Gefahr) erhöht und rund 250 Feuerwehrkräfte eingesetzt. Mit diesem Alarmstichwort wurde gegen 00.30 Uhr unsere Fachgruppe Räumen in den Hamburger Hafen angefordert.

Mithilfe des Kettenbaggers wurden Zugänge zu Gebäudeteile geschaffen, um Glutnester ausfindig zu machen. Da die Halle nach der Hauptbrandphase einsturzgefährdet war, legte der Kettenbagger Bauwerksteile zum Schutz der Einsatzkräfte nieder. Zwischenzeitlich war der Einsatz aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz möglich.

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Großbrand zerstört Lagerhalle – Kettenbagger und Radlader unterstützen Löscharbeiten

Feu4_Brennt Lagerhalle_10.12 (8)Am Donnerstag, den 10. Dezember 2015, wurde der Feuerwehr Hamburg kurz nach 17.30 Uhr eine brennende Lagerhalle im Stadtteil Rothenburgsort gemeldet. Bei Ankunft der ersten Kräfte brannte eine ca. 800 m² große Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. In der Halle wurden Gegenstände aller Art (Möbel, Kühlschränke, Fahrräder, Autoreifen, Farbeimer etc.) gelagert. Der Einsatzleiter ließ zu Beginn eine umfassende Wasserversorgung und eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden aufbauen. Im Einsatzverlauf wurde zur umfassenden Brandbekämpfung die Alarmstufe auf Feuer4 erhöht und rund 110 Feuerwehrleute hinzugezogen. Nichtsdestotrotz stürzte das Dach ein und die Lagerhalle war nicht mehr zu retten.

Noch bevor das Feuer unter Kontrolle war, wurde der Führungsdienst des THW Hamburg zur Fachberatung an die Einsatzstelle gerufen. Da sich das Lagergut auch vor der Halle meterhoch stapelte, war der Zugang zum Gebäude erschwert. Darüber hinaus war die Statik des Gebäudes aufgrund der Brandintensität beeinträchtigt. Gegen 19:30 Uhr wurden die Fachgruppen Räumen der Ortsverbände Hamburg-Altona und -Nord (Radlader) sowie Hamburg-Wandsbek (Bagger) alarmiert.

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Großbrand zerstört Supermarkt – Kettenbagger unterstützt Nachlöscharbeiten

Feu4_BrenntSupermarkt_Bramfeld_04.12.15_4Am Freitag, den 4. Dezember 2015, wurde in der Hamburger Feuer- und Rettungsleitstelle kurz nach 14 Uhr ein Feuer in einem Supermarkt gemeldet. Zahlreiche Anrufer beschrieben eine starke Rauchentwicklung und heftigen Flammenschlag aus dem ca. 2.000 m² großem Gebäude im Hamburger Stadtteil Bramfeld.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein massiver Löschangriff (anfangs) im kombinierten Innen- und Außenangriff und durch Riegelstellungen zu den Nachbargebäuden mittels bis zu zehn C-Rohren, vier Monitoren über Drehleitern und ein Teleskopmastfahrzeug sowie einem Wasserwerfer durchgeführt. Nach gut einer Stunde wurde auf Alarmstufe 4 erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden hinzugezogen.

Da große Teile des Daches im Brandobjekt nach der Hauptbrandphase durchgebrannt und aufgrund intensivem Brandverlaufes frühzeitig eingestürzt sind, musste sich die Feuerwehr auf einen umfassenden Außenangriff beschränken. Nach einer Beratung durch den Führungsdienst des THW Hamburg entschied sich die Einsatzleitung gegen 19.30 Uhr den Wandsbeker Kettenbagger hinzuzuziehen, um die Nachlöscharbeiten zu unterstützen und zu beschleunigen.

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Atemschutzfortbildung bei der FF Wandsbek-Marienthal

IMG_9000Die Einsatz- und Gefahrenlagen, zu denen das Technische Hilfswerk angefordert wird, machen unter Umständen die Verwendung von Atemschutz unbedingt erforderlich. Atemschutz ist ein Teil der Schutzausstattung und damit elementarer Bestandteil der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Der Einsatz von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten kann nicht nur bei Unterstützungsleistungen für die Feuerwehren notwendig werden, sondern auch bei der Amtshilfe für Polizei und Zoll.

Da das Arbeiten mit Isoliergeräten für die Atemschutzgeräteträger sehr anstrengend ist, gilt es die körperliche und geistige Eignung durch regelmäßige Fortbildungen fit zu halten.

Auf Einladung der Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Wandsbek-Marienthal, Jean Gressmann, besuchten einige unserer AGT und Führungskräfte am Montag, den 5. Oktober 2015, die Kameradinnen und Kameraden der FF an ihrer Wache am Neumarkt.

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Stürmischer Jahresauftakt – Orkantief „Felix“ fordert Bergungsgruppen

Orkan Felix 2Das Wetter in weiten Teilen Deutschlands wurde in den vergangenen Tagen von mehreren Orkantiefs bestimmt. Vom 9. bis zum 11. Januar 2015 liefen bei der Feuerwehr Hamburg über 1.000 wetterbedingte Einsätze auf. Mehrfach wurde der interne „Betriebszustand Ausnahme“ ausgerufen.

Insbesondere während des Orkantiefs „Felix“ am 10. Januar stürzten in Hamburg zahlreiche Bäume um und drohten auf Häuser oder Straßen zu fallen. Um 14.14 Uhr wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe des Ortsverbandes von der Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert und rückte nur wenige Minuten später in den Eichtalpark aus. Dort war ein Baum auf einen Spielplatz gestürzt. Zum Glück wurde niemand verletzt! Die Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab und zersägten den Baum so, dass keine Gefahr mehr bestand. Zwischenzeitlich hatte die nachgeforderte 2. Bergungsgruppe das Einsatz-Gerüst-System an die Einsatzstelle geführt und eine Arbeitsplattform aufgebaut. Nach mehr als zwei Stunden Arbeit konnten alle Geräte wieder verlastet und der Rückweg in den Ortsverband angetreten werden.

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Feuerwehr sieht THW-blau

Foto 1Seit mehreren Jahren besteht zwischen unserem Ortsverband und der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde-Siedlung eine enge Zusammenarbeit. Wir führen gemeinsame Einsatzübungen und Ausbildungsabende durch. Darüber hinaus unterstützen wir die Kameraden der FF bei der Stadtteilarbeit und stellen für das jährliche Osterfeuer oder den Laternenmarsch „blauen Strom“ zur Verfügung.

Am Samstag, den 06. September, gaben die freiwilligen Helferinnen und Helfer des THW HH-Wandsbek einen Einblick in ihr breites Leistungsspektrum. Zu Gast waren nicht nur die Freiwillige Feuerwehr aus Oldenfelde-Siedlung (HH), sondern auch deren Partnerwehr aus Mollhagen (SH). An praktischen Ausbildungsstationen, wie dem EGS der 1. Bergungsgruppe und den pneumatischen Aufbruchwerkzeugen der Fachgruppe Räumen, wurde die Arbeit des THW vorgestellt. „Diese Zusammenarbeit des THW und den befreundeten Feuerwehren besteht schon lange. Der große Vorteil ist, die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten noch genauer kennenzulernen und vom Know-How gegenseitig zu profitieren. Dadurch können Einsätze noch besser optimiert werden“, sagt Armin Hitzemann, Ortsbeauftragter des THW HH-Wandsbek. Als besonderer Gast war Hamburgs Innensenator Michael Neumann zu Beginn der Veranstaltung vor Ort, um sich persönlich einen Eindruck vom Ausbildungs- und Übungsgelände des THW in Wandsbek und von der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu verschaffen. Der spannende Tag endete mit einem von der Feuerwehr Oldenfelde-Siedlung organisierten Grillfest.

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Kettenbagger schafft Zugänge bei Großbrand eines Lagerhallenkomplexes

 

 

Brand Hammerbrook 18.11.13 (3)Am Nachmittag des 18.11.2013 wurde die Hamburger Feuerwehr zu einer Lagerhalle an den Hammer Deich gerufen. Anrufer hatten meterhohe Flammen und starken Rauch aus dem rund 600 m² großen Komplex gemeldet. Im Laufe der folgenden Erkundungen wurde die Alarmstufe über Feuer 3 mit Menschenleben in Gefahr (Feu3Y) auf abschließend Feuer 4 (Feu4) erhöht. Die Feuerwehr rückte mit vier Löschzügen, zahlreichen Sonderfahrzeugen und ca. 160 Einsatzkräfte an.

Nachdem weite Teile des Brandes unter Kontrolle waren, wurde um 22.30 Uhr die Wandsbeker Fachgruppe Räumen mit ihrem Kettenbagger alarmiert. Es galt vor Ort Öffnungen in bislang unzugänglichen Bereichen des Hallenkomplexes zu schaffen. Die Aufträge wurden unter besonderer Berücksichtigung der Einsturzgefahr durchgeführt und in den frühen Morgenstunden erfolgreich abgeschlossen.

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„Wir sind stolz auf Sie“ – Olaf Scholz dankt Hamburger Einsatzkräften für Fluthilfe

Rathaus HamburgHamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat den beim Juni-Hochwasser in den verschiedenen Bundesländern eingesetzten Hamburger Helferinnen und Helfern bei einem Senatsempfang am 29. Juli 2013 für ihren Einsatz gedankt. Neben den Wandsbeker THW-Helferinnen und Helfern waren hunderte Freiwillige Feuerwehrleute und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen vertreten. Auch heute sei es wichtig, in Notsituationen auf Helfer, professionelle und freiwillige, vertrauen zu können, die „zupacken, um das Schlimmste zu verhindern und helfend beizustehen“, sagte Scholz.

Die Flutkatastrophe habe erneut gezeigt, dass ohne das Ehrenamt die Herausforderungen einer solchen Lage nicht bewältigt werden können. „Ehrenamtliches Engagement ist ein rundum wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung. Sie investieren auch im Alltag große Teile ihrer Freizeit, um für verlässliche Standards in unserer Gesellschaft zu sorgen.“

„Wir sind stolz auf Sie“, sagte der Erste Bürgermeister.