Staatsministerin Aydan Özoguz verleiht „Bundesfluthilfemedaillen“ an Einsatzkräfte aus Hamburg-Wandsbek

IMG_7084Rund 16.000 Einsatzkräfte, mehr als 1,6 Millionen Einsatzstunden und 1.800 Fahrzeuge im Kampf gegen die Wassermassen: Das ist die Bilanz des Technischen Hilfswerkes im Hochwassereinsatz von Mai bis Juli 2013.

Die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Frau MdB Aydan Özoguz hat am 27. September 2014 gemeinsam mit Vertretern des Bezirksamtes und der Bezirksversammlung Wandsbek als Dank und in Anerkennung für besonders aufopferungsvolle Hilfe bei der Abwehr von Gefahren und der Beseitigung von Schäden anlässlich der Flutkatastrophe 2013 die „Bundesfluthilfemedaille“ an Wandsbeker THW-Einsatzkräfte verleihen. 37 Frauen und Männer waren im Juni 2013 mit einem Technischen Zug in Dömitz und mit der Fachgruppe Räumen in Lauenburg zur Deichsicherung eingesetzt.Deren Familien und Freunde waren ebenfalls bei der kleinen Feierstunde im Rahmen eines Familienfestes im Ortsverband dabei. Der Ortsbeauftragte Armin Hitzemann hob in seiner Ansprache die wichtige Rolle der familiären Unterstützung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hervor und bedankte sich bei allen Unterstützern, die das blaue Wandsbeker Zahnrad stetig weiter drehen lassen.

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Orkan Xaver – Deichverteidigungskräfte für schwere Sturmflut gewappnet

Symbolbild

Symbolbild

Am 5. Dezember 2013 traf das Orkantief Xaver mit Spitzengeschwindigkeiten von über 180 km/h auf die deutsche Küste. Auch in Hamburg wütete der Sturm ab Donnerstagnachmittag und ließ Bäume umstürzten sowie Dächer abdecken. Die Prognosen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie verhießen für die Hansestadt zahlreichen wetterbedingten Einsätze und mehrere schwere Sturmfluten.

Gegen 22.00 Uhr des 5. Dezembers wurde die zu erwartende Wasserstandsstufe 2 von 4 erreicht (5,50 m – 6,50 m ü. NN). Daraufhin versammelten sich die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek zügig im Ortsverband. Beide Technischen Züge rückten kurze Zeit später in den Bereitstellungsraum nach Kirchwerder ab. Vor Ort wurde ein Meldekopf eingerichtet und die Kräfte bezogen die Aula der dortigen Stadtteilschule.

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„Wir sind stolz auf Sie“ – Olaf Scholz dankt Hamburger Einsatzkräften für Fluthilfe

Rathaus HamburgHamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat den beim Juni-Hochwasser in den verschiedenen Bundesländern eingesetzten Hamburger Helferinnen und Helfern bei einem Senatsempfang am 29. Juli 2013 für ihren Einsatz gedankt. Neben den Wandsbeker THW-Helferinnen und Helfern waren hunderte Freiwillige Feuerwehrleute und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen vertreten. Auch heute sei es wichtig, in Notsituationen auf Helfer, professionelle und freiwillige, vertrauen zu können, die „zupacken, um das Schlimmste zu verhindern und helfend beizustehen“, sagte Scholz.

Die Flutkatastrophe habe erneut gezeigt, dass ohne das Ehrenamt die Herausforderungen einer solchen Lage nicht bewältigt werden können. „Ehrenamtliches Engagement ist ein rundum wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung. Sie investieren auch im Alltag große Teile ihrer Freizeit, um für verlässliche Standards in unserer Gesellschaft zu sorgen.“

„Wir sind stolz auf Sie“, sagte der Erste Bürgermeister.

Deichverteidigung in Lauenburg – Einsatz für die Fachgruppe Räumen und den Zugtrupp des 1. TZ

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

Kurz vor der erwarteten Scheitelwelle der Elbe wurden die Fachgruppe Räumen und der Zugtrupp des 1. Technischen Zuges am 12. Juni 2013 zum Einsatz nach Lauenburg gerufen. Vor Ort richtete sich die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf die Deichverteidigungsmaßnahmen entlang des Elbufers.

Der Zugtrupp arbeitete mit dem Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel über mehrere Tage als Melde- und Lenkungseinheit für zwei Deichsicherungszüge, die für eventuelle Schäden am Lauenburger Deich bereithalten wurden.

Die Fachgruppe Räumen agierte autark an der Sandsackfüllstation, die als Untereinsatzabschitt in die Gesamtmaßnahmen eingegliedert war. Dort galt es mit dem Kettenbagger den Sandnachschub an den Füllstationen sicherzustellen. Der LKW-Kipper wurde als Transportkomponente bei den Sicherungs- und später bei den Aufräumarbeiten eingesetzt.

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Wandsbeker Einsatzkräfte bei Jahrhunderthochwasser in Dömitz im Einsatz

Deicherhöhung bei DömitzDie Situation in den Hochwassergebieten entlang der Elbe spitzt sich weiter zu. Das Technische Hilfswerk ist dort mit mehr als 1.500 Kräften im Einsatz. Sie sichern Deiche, leisten technische und logistische Hilfe und stehen für Notfälle bereit.

Am Abend des 8. Juni wurde der 1. Technische Zug des Wandsbeker Ortverbandes alarmiert und erhielt mit vier weiteren Technischen Zügen aus Hamburg den Einsatzauftrag zur Deichverteidigung. Es galt auf einem acht Kilometer langen Abschnitt bei Dömitz den Deich mit rund 300.000 Sandsäcken um 50 Zentimeter zu erhöhen. Im Laufe des folgenden Tages wurden weitere Technische Züge aus dem LV „Küste“ aktiviert.

Angesichts der elf Technischen Züge vor Ort wurde die Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Hamburg-Harburg zur Unterstützung angefordert.

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60 Jahre THW Hamburg-Wandsbek: Das Elbehochwasser 2002

Was mit starken Regenfällen im Erz- und Riesengebirge in den ersten Augusttagen 2002 begann, entwickelte sich schnell zu einem Jahrhunderthochwasser entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse. Der mancherorts erreichte Pegelstand schien bei vorherigen behördlichen Planungen als unmöglich. Der Gesamtschaden wurde auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt und in Sachsen waren durch das Hochwasser 21 Tote zu beklagen. Für das THW bedeutete diese Katastrophe mit 24.000 eingesetzten Helfern und mit 1.750.000 Einsatzstunden den größten Einsatz in der Geschichte der Bundesanstalt.

Auch die Hamburger Ortsverbände waren im Kampf gegen das Hochwasser eingesetzt. Im Folgenden wird ein umfassender Rückblick auf die Geschehnisse gegeben: Den ganzen Artikel lesen »