Unwettereinsatz für das THW – Windhose über Wandsbek sorgt für große Schäden

GKW1Am späten Dienstagnachmittag (07. Juni 2016) zogen dunkle Wolken über Hamburg. Gegen 18.30 Uhr entluden sich bei extremem Starkregen und Hagel die Naturkräfte. Über dem Stadtteil Bramfeld bildete sich eine Windhose, die nach Osten abzog und eine Schneise der Verwüstung hinterließ.

Infolgedessen wurden der Leitstelle der Feuerwehr Hamburg zahllose entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller gemeldet. Aufgrund dessen rief die Feuerwehr Hamburg den internen Betriebszustand „Ausnahme“ aus und mobilisierte in kurzer Zeit gut 1.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW. Das THW Hamburg war mit 130 Kräften aus allen Ortsverbänden im Einsatz eingebunden. Die Aufgaben umfassten die Stromfreischaltung von Gebäuden, das Beseitigen von Bäumen und das Sichern von Dächern.

 

Tief „Zoran“ stürmt durch Hamburg – SEG im Einsatz

ZoranDer 5. Mai 2015, ein Dienstag, begann frühsommerlich mit warmem und sonnigem Wetter. Doch am späten Nachmittag näherte sich das Tief „Zoran“ und überdeckte den Himmel mit dunklen Wolken. Gegen 17 Uhr brach über der gesamten Stadt ein heftiges Unwetter mit Starkregen, Gewittern und Sturmböen los. Insbesondere im Nordosten Hamburgs ließ „Zoran“ zahlreiche Bäume umstürzen, Keller überfluten und Bahngleise blockieren. Insgesamt wurden der Rettungsleitstelle der Hamburger Feuerwehr bis kurz vor Mitternacht 566 wetterbedingte Notfälle gemeldet, 300 waren es allein zwischen 17.15 und 18.45 Uhr. Nach dem Ausrufen des internen Betriebszustandes „Ausnahme“ wurde neben den Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren auch das Technische Hilfswerk zur Einsatzbewältigung hinzugezogen. Den ganzen Artikel lesen »

Bergungsgruppen bei Orkan „Niklas“ stundenlang im Einsatz

IMG_20150331_223529281Kurz vor den Osterfeiertagen kündigte der Deutsche Wetterdienst das Sturmtief „Niklas“ an. Mit vorhergesagten Böen über 110 km/h entwickelte sich aus dem Frühjahrssturm ein ausgewachsener Orkan. Vorsichtshalber blieb der Hamburger Dom geschlossen, Bahnstrecken gesperrt und 63 Flüge von und nach Hamburg wurden abgesagt. In ganz Deutschland waren die Rettungskräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes im Dauereinsatz.
Am Dienstag, den 31. März, stieg das Einsatzaufkommen in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg mit mehr als 750 wetterbedingten Einsätzen derart an, dass diese am späten Nachmittag den internen Betriebszustand „Ausnahme“ aktivierte. Da „Niklas“ insbesondere im Nordwesten der Stadt schwere Schäden anrichtete, wurde die Schnelleinsatzgruppe unseres Ortsverbandes bei ihrem ersten Einsatz um 19.35 Uhr in den Hamburger Stadtteil Bergstedt gerufen. Die nach kurzer Zeit mit dem GKW 1 ausgerückten Einsatzkräfte fanden an der gemeldeten Adresse einen umgestürzten Baum vor. Da dieser die Fahrbahn versperrte, wurde er mittels Motorsäge zerteilt und beiseite geräumt. Den ganzen Artikel lesen »

Stürmischer Jahresauftakt – Orkantief „Felix“ fordert Bergungsgruppen

Orkan Felix 2Das Wetter in weiten Teilen Deutschlands wurde in den vergangenen Tagen von mehreren Orkantiefs bestimmt. Vom 9. bis zum 11. Januar 2015 liefen bei der Feuerwehr Hamburg über 1.000 wetterbedingte Einsätze auf. Mehrfach wurde der interne „Betriebszustand Ausnahme“ ausgerufen.

Insbesondere während des Orkantiefs „Felix“ am 10. Januar stürzten in Hamburg zahlreiche Bäume um und drohten auf Häuser oder Straßen zu fallen. Um 14.14 Uhr wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe des Ortsverbandes von der Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert und rückte nur wenige Minuten später in den Eichtalpark aus. Dort war ein Baum auf einen Spielplatz gestürzt. Zum Glück wurde niemand verletzt! Die Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab und zersägten den Baum so, dass keine Gefahr mehr bestand. Zwischenzeitlich hatte die nachgeforderte 2. Bergungsgruppe das Einsatz-Gerüst-System an die Einsatzstelle geführt und eine Arbeitsplattform aufgebaut. Nach mehr als zwei Stunden Arbeit konnten alle Geräte wieder verlastet und der Rückweg in den Ortsverband angetreten werden.

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Orkantief „Christian“ – Wandsbeker Einsatzkräfte beseitigen Sturmschäden

Sturmeinsatz_28.10 (5)Am 28. Oktober 2013 fegte Orkantief „Christian“ mit Spitzengeschwindigkeiten weit über 100 Kilometern pro Stunde über den Hamburg hinweg. In Erwartung eines einsatzreichen Tages wurde die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg frühzeitig personell aufgestockt und zur Bewältigung der rund 2.000 wetterbedingten Einsätze der Ausnahmezustand ausgerufen.

Um 16.12 Uhr wurde die Wandsbeker Schnell-Einsatz-Gruppe in den Ortsteil Hinschenfelde gerufen. Dort wurde durch den Sturm eine Reklametafel und ein Dachelement beschädigt und beide drohten auf die Straße zu stürzten. Nach einer Lageerkundung wurden das beschädigte Werbeschild und das Kupferblechdach gesichert sowie die Trümmer beseitigt.

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Großfeuer fordert THW Hamburg – Wandsbeker SEG-Bergung und Fachgruppe Räumen im Einsatz

Bagger beim Freilegen von Glutnestern

Bagger beim Freilegen von Glutnestern

Am frühen Nachtmittag des 9. Juli kam es in einer Lagerhalle für Kunststoffprodukte im Hamburger Stadtteil Tonndorf zu einem Großbrand. Die Feuerwehr löste Großalarm aus und war mit ca. 200 Kräften vor Ort. Zur Unterstützung wurden im Laufe des Tages Kräfte des THW Hamburg alarmiert. Diese waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

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Alarmübung zur Morgenstunde

Am frühen Samstag Morgen rückten unsere Fachgruppe Räumen und die dazugehörige 1. Bergungsgruppe zu einer Alarmübung für alle Hamburger Schnelleinsatzgruppen (SEG) ins  Hafengebiet aus. Die großzügig angelegte Übung für eine Vielzahl von Ortsverbänden wurde auf einem Abrissgelande in Wilhelmsburg ausgerichtet, wobei jeder Gruppe eine entsprechende Aufgabe zu geteilt wurde.

Die Bergungsgruppe wurde zunächst mit dem herrichten einer Verletztenablage beauftragt. Dazu war in einem versperrten Gebäude vorgesehen. Der Zugang wurde mittels hydraulischem Spreitzer geöffnet und anschließend gesichert. Der Innenraum war ebenfalls zu bereinigen und mit einer Beleuchtung auszustatten.

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