Ortung und Rettung Vermisster – Einsatzübung in der Wandsbeker Zollstraße

Am Donnerstag, den 15. Juni 2017, absolvierten unsere Helferinnen und Helfer zusammen mit den Kameraden aus dem THW Ortsverband Hamburg-Mitte eine Einsatzübung aus dem Bereich der Bergung in Kombination mit Szenarien speziell für Atemschutzgeräteträger.

Kurz nach Beginn des Dienstabends rückten alle Kräfte in Richtung der Wandsbeker-Zollstraße in Hamburg aus. Ein zum Abriss vorgesehenes Gebäude mit Keller, Dachterrasse und einem kleinen Hinterhof diente als Übungsort und bot eine Menge spannender Möglichkeiten.

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„DanGer Response 2017“ – Bergungs- und Ortungsübung im dänischen Tinglev

Am diesjährigen Himmelfahrtswochenende findet auf dem Übungsgelände der „Beredskabsstyrelsen Teknisk Skole“ in Tinglev eine großanlegte Bergungs- und Ortungsübung statt. Rund 180 THW-Einsatzkräfte aus fünf Landesverbänden trainieren praktisch und unter realistischen Bedingungen komplexe Aufgaben aus der Bergung und der Ortung unter Beobachtung von erfahrenen Schiedsrichtern. Unser Ortsverband unterstützt mit zwei Einsatzkräften einen gemischten „Hamburger“ Zugtrupp.

Angenommene Ausgangslage war die Explosion einer Munitionsfabrik in Tinglev, was ein großflächiges Schadensszenario mit zahlreichen Verletzten, teilweise Verschütteten für vielfältige Aufgaben sorgte. Durch die realistisch geschminkten Verletztendarsteller, die teilweise unter Schock verwirrt durch das Trümmergelände irrten, hatten die THW-Helferinnen und Helfer eine weitere Aufgabe neben der Bergung und der Ortung. Die Verletztendarsteller wurden, wenn sie aus ihren Verstecken gerettet wurden von Sanitätskräften weiterbehandelt.

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Unterwegs mit der Fachgruppe Elektroversorgung

Wir schreiben Samstag, den 20. Mai 2017. Morgens gegen 06:00 Uhr fällt auf dem Gelände mehrerer Liegenschaften im Hamburger Stadtteil Bergedorf der Strom aus. Davon betroffen sind ein Bürogebäude, eine Sendeanlage sowie eine Produktionshalle.

Das Übungsszenario für die Einsatzkräfte des THW Hamburg-Wandsbek beginnt. Mit an der Einsatzübung beteiligt sind die Fachgruppe Elektroversorgung sowie der Zugtrupp des 1. TZ. Kurz nach Beginn rücken die Einsatzkräfte mitsamt der Netzersatzanlage (NEA) in das Einsatzgebiet aus. Das Ziel ist es, die betroffenen Gebäude binnen kürzester Zeit mit Notstrom zu versorgen. Nach getaner Arbeit und einem sehr erfolgreichen Tag rückten alle Kräfte gegen 16:00 Uhr wieder in den Ortsverband ein.

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Notbrunnen dank Notstrom – THW Hamburg übt Inbetriebnahme von Trinkwassernotbrunnen

IMG_6690Die kürzlich veröffentlichte „Konzeption Zivile Verteidigung“ des Bundes hat eine große mediale Aufmerksamkeit hervorgerufen. Im Falle von Katastrophen, natürlichen oder technischen Ursprungs, terroristischen Anschlägen oder gar militärischen Auseinandersetzungen, kommt der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung eine überragende Bedeutung zu. Die Notversorgung erfolgt ggf. über autarke Brunnen und Quellen. Leistungsstarke Brunnen sollen an exponierten Standorten hergerichtet und betrieben werden.

Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt über 91 leitungsunabhängige Trinkwassernotbrunnen, die im gesamten Stadtgebiet verteilt sind. Doch was passiert, wenn keine öffentliche Stromversorgung zum Betrieb der Brunnen zur Verfügung steht?

In Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie und der Behörde für Inneres und Sport übten die THW-Einheiten aus den Hamburger Ortverbänden Altona, Bergedorf, Nord und Wandsbek den Einsatz von Notstromerzeugern zum Betrieb von Trinkwassernotbrunnen. Übungsziel war es unter echten Bedingungen mehrere Trinkwassernotbrunnen in unterschiedlichen Leistungsbereichen mit verschiedenen Stromerzeugern in Betrieb zu nehmen, um Erfahrungen zu sammeln und zu dokumentieren. Wichtig war es, die hohe Stromaufnahme der Unterwassermotorpumpen insbesondere beim Starten zu beachten. Den ganzen Artikel lesen »

Internationale Übung „WODA 2014“ in Polen – Wandsbeks Zugführerin unterstützt als Dolmetscherin

DSC_2923Rund 130 THW-Helferinnen und -Helfer haben von 25. – 28. September 2014 in der Republik Polen geübt. Gastgeber auf der polnischen Seite war die Feuerwehrschule in Borne Sulinowo.

Damit die vielfältigen Einsatzoptionen des THW parallel geübt werden konnten, wurden drei Szenarien gleichzeitig dargestellt, die die Helferinnen und Helfer fachlich forderten: Eine Gruppe erlebte in einem Camp für humanitäre Helfer im fiktiven Staat West-Tukastan die Schwierigkeiten fehlender öffentlicher Sicherheit und sollte lernen, sich damit zu arrangieren. Für Stress sorgten dabei erfahrene Rollenspieler aus Norderstedt, Kaltenkirchen und Borne Sulinowo, die ortsansässige Bevölkerung, Rebellen, Marktbeschicker und Hilfesuchende spielten.

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THW und Feuerwehr arbeiten bei Rettungsübung Hand in Hand

Einsatzübung 15.9.14 (12)Die schwere Gasexplosion im März dieses Jahres in Itzehoe machte erneut deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Zusammenspiel von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk für eine schnelle und sichere Rettung von Verschütteten ist. „Nur das stetige Üben von solch großen Schadenslagen ermöglicht es uns, unsere Aufgaben Hand in Hand mit der Feuerwehr zu erfüllen“, sagt Ortsbeauftragter Armin Hitzemann. Herr Hitzemann weiter: „Aufgrund der traurigen Ereignisse in Itzehoe stand für uns fest, dass das Szenario für unsere nächste Einsatzübung eine Gasexplosion sein soll.“

So bereitete das Organisationsteam am Abend des 15. September 2014 für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde und des THW Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek eine umfangreiche Übungslage vor. Angenommen wurde, dass ein ca. 60 Jahre altes, freistehendes Wohnhaus nach einer Gasexplosion vollkommen zerstört ist. Im Untergeschoss würde nach Zeugenaussagen noch eine Person vermutet. Ein kurzfristiger Zugang sei durch den enormen Trümmerkegel nicht möglich. Nachbarn berichteten aber von einem alten Versorgungsschacht im hinteren Bereich des Grundstücks.

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Leistungsvergleichende Einsatzübung „Schietwetter 2014“

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Einsatzkräfte rüsten sich mit Schutzausstattung gegen Absturz aus

Am 13.9.2014 wurden neun Technische Züge aus den Geschäftsführerbereichen Hamburg, Neumünster und Schleswig zu einer leistungsvergleichenden Einsatzübung angefordert. Unter dem Namen „Schietwetter“ wird diese Übungsserie jährlich im Landesverband Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.

Bei bestem, spätsommerlichem Wetter trafen der Zugtrupp sowie die 1. und die 2. Bergungsgruppe des 1. Technischen Zuges um 7 Uhr im Bereitstellungsraum ein. Nach der Anmeldung durch die Zugführerin fuhren die Einheiten auf das Geländer der Feuerwehrakademie Hamburg, wo unzählige fleißige Hände verschiedenste Schadenslagen vorbereitet haben.

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Verheerender Meteoriteneinschlag in Dänemark – Großübung in Tinglev

Übung Tinglev 2014  (25) Gruppenbild

Gruppenbild der Einsatzkräfte

Das Ereignis vom 15. Februar 2013 in der Region Tscheljabinsk (Russland) hat vielen Menschen die tatsächliche Gefahr von Meteoriteneinschlägen vor Augen geführt. Ein größerer Himmelskörper würde bei einem Einschlag in dicht besiedeltem Gebiet fatale Folgen haben.

Im Rahmen einer Großübung unter Federführung des THW Ortsverbandes Hamburg-Nord trainierten vom 20. bis 22. Juni rund 150 Einsatzkräfte auf dem Übungsplatz des dänischen Katastrophenschutzes in Tinglev die Ortung und Rettung von verschütteten Personen nach einem Meteoriteneinschlag. Neben den rund 120 THW-Helferinnen und Helfern aus Hamburg-Nord und Hamburg-Wandsbek nahmen auch 30 Einsatzkräfte weiterer Ortungs-Fachgruppen aus Bad Segeberg, Stralsund, Neumünster, Kiel und Gadebusch teil.

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Fachgruppe Räumen sichert einsturzgefährdetes Gebäude bei Einsatzübung

IMG_1144Geht von einem Bauwerk oder Bauwerksteil eine Gefährdung aus, egal ob nach einem Brand, einer Explosion oder einer sonstigen Gewalteinwirkung, sind diese zu sichern. Die Fachgruppe Räumen beseitigt nicht nur Hindernisse und Trümmer, sondern führt auch unaufschiebbare Sicherungsarbeiten an einsturzgefährdeten Gebäuden durch.

Am 26. Oktober 2013 übten Wandsbeker Einsatzkräfte den Ernstfall praktisch. Ein einsturzgefährdetes Gebäude musste mittels Kettenbagger durch Abtragen, Einreißen und Eindrücken niedergelegt werden, um die von ihm ausgehende Gefahr endgültig zu beseitigen.

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Spannung wieder garantiert – Übung der FGr. Elektroversorgung

CameraVom 06.09.2013 bis zum 08.09.2013 trafen sich zahlreiche Fachgruppen Elektroversorgung und Beleuchtung sowie weitere unterstützende Einheiten aus dem Landesverband zu einer gemeinsamen Übung auf dem Standortübungsplatz Stokelsdorf-Wüstenei. Auch die Wandsbeker Fachgruppe Elektroversorgung nahm wie im vergangenen Jahr an der feldmäßigen Ausbildung teil.

Unter Federführung des Leiters der Facharbeitsgemeinschaft Beleuchtung und Elektroversorgung wurde das Synchronisieren mehrere Netzersatzanlagen unterschiedlichen Typs trainiert, um auch größeren Energiebedarf im Falle eines Stromausfalls decken zu können. Die gestellten Aufgaben wurden unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsvorschriften sehr erfolgreich gemeistert. Darüber hinaus wurde die Übung für einen regen Erfahrungsaustausch der Elektrofachkräfte aus dem nördlichen Landesverband genutzt.

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THW und Feuerwehr üben gemeinsamen Rettungseinsatz

Übung FF Oldenfelde 18.03 (16)

Der Einsatz von schwerem Atemschutz ist immer eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte.

Dank ansprechender Ausbildungs- und Übungsangebote gewährleisten die Wandsbeker Führungskräfte eine qualitativ hochwertige Einsatzvorbereitung der einzelnen Einheiten und Teileinheiten und verzahnen die Schwerpunkte Einsatz, Ausbildung und Ausstattung. Dabei nehmen die vielseitigen Möglichkeiten zur Ausbildung und Übung auf dem Gelände des Ortsverbandes für die Fachbefähigung und somit für die Helfermotivation einen entscheidenden Stellenwert ein. Neben dem Trümmerkegel und dem Übungsturm ist der aus verschieden dimensionierten Betonringen bestehende Übungstunnel das Herzstück des Ausbildungsgeländes. Mit rund 40 Metern Gesamtlänge bietet das verzweigte Tunnelsystem viele Optionen, das Retten aus beengten und versperrten Räumen oder aus Tiefen mittels Hilfskonstruktionen zu trainieren.

Den Abend des 18. März 2013 nutzen die 1. Bergungsgruppe des 1. TZ und die Freiwillige Feuerwehr Oldenfelde, um das gemeinsame Fachwissen am Übungstunnel anzuwenden und weiterzuentwickeln. Nach einer gemeinsamen Vorbereitung durch die „rot-blaue“ Übungsleitung wurden die Einsatzkräfte am Montagabend gegen 20 Uhr zu einer Verpuffung alarmiert. Vor Ort wurde dem Einsatzleiter der Feuerwehr sehr schnell deutlich, dass Personen vermisst und Menschenleben in Gefahr seien. Sofort wurden die notwendigen Maßnahmen ergriffen und Suchtrupps der Feuerwehr und des THW mit schwerem Atemschutz aufgestellt. Die Einsatzkräfte konnten zwei Verletze orten und patientengerecht aus der schwierigen Lage retten.

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Deichverteidigungsübung 2012

Am 16. November haben Wandsbeker Einsatzkräfte in Kirchwerder den Ernstfall geprobt und zahlreiche Sandsäcke verbaut. Bei einer Sturmflutübung waren mehr als 400 Deichschützer der  verschiedenen Behörden und Organisationen gleichzeitig an mehreren Stellen in der Hansestadt im Einsatz.

Bei sehr kaltem, aber klaren Wetter erreichten 32 Wandsbeker THW’ler gegen 18 Uhr den vorgegebenen Bereitstellungsraum in Kirchwerder, nachdem die Deichverteidigungsstufe 3 durch den Zentralen Katastrophendienststab der Behörde für Inneres und Sport ausgerufen wurde. Nach Erkundung und Bewertung der Lage erhielt die Mannschaft der Zugführerin Monika Krawczyk kurz nach 19 Uhr den ersten Auftrag. Bei Deichkilometer 14,2 wurde eine Deichdurchfeuchtung gemeldet  und die Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg. An der Schadensstelle angekommen, übernahmen die Einsatzkräfte die notwendige Verkehrssicherung und leuchteten den betroffenen Deichabschnitt weiträumig und professionell aus. Kurze Zeit später wurden aus einem der zwölf ständigen Depots die benötigten Sandsäcke angeliefert, abgeladen verbaut. Den ganzen Artikel lesen »