„DanGer Response 2017“ – Bergungs- und Ortungsübung im dänischen Tinglev

Am diesjährigen Himmelfahrtswochenende findet auf dem Übungsgelände der „Beredskabsstyrelsen Teknisk Skole“ in Tinglev eine großanlegte Bergungs- und Ortungsübung statt. Rund 180 THW-Einsatzkräfte aus fünf Landesverbänden trainieren praktisch und unter realistischen Bedingungen komplexe Aufgaben aus der Bergung und der Ortung unter Beobachtung von erfahrenen Schiedsrichtern. Unser Ortsverband unterstützt mit zwei Einsatzkräften einen gemischten „Hamburger“ Zugtrupp.

Angenommene Ausgangslage war die Explosion einer Munitionsfabrik in Tinglev, was ein großflächiges Schadensszenario mit zahlreichen Verletzten, teilweise Verschütteten für vielfältige Aufgaben sorgte. Durch die realistisch geschminkten Verletztendarsteller, die teilweise unter Schock verwirrt durch das Trümmergelände irrten, hatten die THW-Helferinnen und Helfer eine weitere Aufgabe neben der Bergung und der Ortung. Die Verletztendarsteller wurden, wenn sie aus ihren Verstecken gerettet wurden von Sanitätskräften weiterbehandelt.

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THW Hamburg-Wandsbek übt in der Hamburger Innenstadt

Während viele Hamburger ihr langes Wochenende in vollen Zügen genossen und sich die Zeit mit einem Bummel durch die Stadt vertrieben, übten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk Hamburg-Wandsbek erneut für den Einsatzfall. In der Hamburger Innenstadt wurde ein leerstehendes Abrisshaus zum Trainigsschauplatz.

An einer kleinen Seitenstraße, nahe dem Speersort, befand sich zu dem Zeitpunkt ein für den Abriss bestimmtes Bürogebäude, welches unserem Ortsverband kurzum als Trainingsgelände für unsere Tätigkeiten zur Verfügung gestellt wurde. Geübt wurden hier unter anderem, am Beispiel eines Deckendurchbruchs, die Bedienung schwerer Gerätschaften und das Abstützen von Wänden mittels EGS (Einsatz-Gerüst-Systems). Im Rahmen einer Ganztagesausbildung rückten unsere Kräfte (Zugtrupp, B1 und B2A) am Samstagmorgen gemeinschaftlich an und trainierten in mehreren Durchgängen, und an unterschiedlichen Stationen. Gegen Nachmittag hieß es dann abrüsten und abrücken. Kurze Zeit drauf ging es gemeinschaftlich in den wohlverdienten Feierabend und das restliche, lange Wochenende.

Wir bedanken uns bei den zuständigen Stellen auf diesem Wege noch einmal herzlich für die Zusammenarbeit und Bereitstellung der Örtlichkeiten!

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ZEA Bargkoppelstieg – THW und Bundeswehr errichteten knapp 300 Betten für Flüchtlinge

DSC_3588Sie heißen Flaxa, Malm und Mydal. Das sind nicht etwa die Namen von Flüchtlingen, sondern von Betten eines schwedischen Möbelhauses. Knapp 300 dieser Betten errichteten am Samstag, den 12.09.2015, rund 80 Kräfte vom Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr in einer Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Hamburg-Rahlstedt. Die Betten sollen den dortigen Flüchtlingen zum Schlafen dienen.

Nach einer persönlichen Begrüßung durch den Senator für Inneres und Sport, Michael Neumann, begannen die 40 THW-Helfer aus den Ortsverbänden Ahrensburg, Kaltenkirchen und Norderstedt unter Koordinierung durch den Zugtrupp (1. TZ) aus Hamburg-Wandsbek zunächst mit dem Abbau von Feldbetten um Platz für die richtigen Betten zu schaffen. Während des Abbaus trafen zwei LKW-Ladungen mit den aufzubauenden Betten ein.

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Stürmischer Jahresauftakt – Orkantief „Felix“ fordert Bergungsgruppen

Orkan Felix 2Das Wetter in weiten Teilen Deutschlands wurde in den vergangenen Tagen von mehreren Orkantiefs bestimmt. Vom 9. bis zum 11. Januar 2015 liefen bei der Feuerwehr Hamburg über 1.000 wetterbedingte Einsätze auf. Mehrfach wurde der interne „Betriebszustand Ausnahme“ ausgerufen.

Insbesondere während des Orkantiefs „Felix“ am 10. Januar stürzten in Hamburg zahlreiche Bäume um und drohten auf Häuser oder Straßen zu fallen. Um 14.14 Uhr wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe des Ortsverbandes von der Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert und rückte nur wenige Minuten später in den Eichtalpark aus. Dort war ein Baum auf einen Spielplatz gestürzt. Zum Glück wurde niemand verletzt! Die Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab und zersägten den Baum so, dass keine Gefahr mehr bestand. Zwischenzeitlich hatte die nachgeforderte 2. Bergungsgruppe das Einsatz-Gerüst-System an die Einsatzstelle geführt und eine Arbeitsplattform aufgebaut. Nach mehr als zwei Stunden Arbeit konnten alle Geräte wieder verlastet und der Rückweg in den Ortsverband angetreten werden.

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THW und Feuerwehr arbeiten bei Rettungsübung Hand in Hand

Einsatzübung 15.9.14 (12)Die schwere Gasexplosion im März dieses Jahres in Itzehoe machte erneut deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Zusammenspiel von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk für eine schnelle und sichere Rettung von Verschütteten ist. „Nur das stetige Üben von solch großen Schadenslagen ermöglicht es uns, unsere Aufgaben Hand in Hand mit der Feuerwehr zu erfüllen“, sagt Ortsbeauftragter Armin Hitzemann. Herr Hitzemann weiter: „Aufgrund der traurigen Ereignisse in Itzehoe stand für uns fest, dass das Szenario für unsere nächste Einsatzübung eine Gasexplosion sein soll.“

So bereitete das Organisationsteam am Abend des 15. September 2014 für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde und des THW Ortsverbandes Hamburg-Wandsbek eine umfangreiche Übungslage vor. Angenommen wurde, dass ein ca. 60 Jahre altes, freistehendes Wohnhaus nach einer Gasexplosion vollkommen zerstört ist. Im Untergeschoss würde nach Zeugenaussagen noch eine Person vermutet. Ein kurzfristiger Zugang sei durch den enormen Trümmerkegel nicht möglich. Nachbarn berichteten aber von einem alten Versorgungsschacht im hinteren Bereich des Grundstücks.

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Leistungsvergleichende Einsatzübung „Schietwetter 2014“

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Einsatzkräfte rüsten sich mit Schutzausstattung gegen Absturz aus

Am 13.9.2014 wurden neun Technische Züge aus den Geschäftsführerbereichen Hamburg, Neumünster und Schleswig zu einer leistungsvergleichenden Einsatzübung angefordert. Unter dem Namen „Schietwetter“ wird diese Übungsserie jährlich im Landesverband Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.

Bei bestem, spätsommerlichem Wetter trafen der Zugtrupp sowie die 1. und die 2. Bergungsgruppe des 1. Technischen Zuges um 7 Uhr im Bereitstellungsraum ein. Nach der Anmeldung durch die Zugführerin fuhren die Einheiten auf das Geländer der Feuerwehrakademie Hamburg, wo unzählige fleißige Hände verschiedenste Schadenslagen vorbereitet haben.

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Bergungsgruppen frischen Kenntnisse zum sicheren Bewegen von Lasten auf

Bewegen von Lasten_HebekissenDie Geräteausstattung der 1.und 2. Bergungsgruppe beinhaltet unter anderem Hebegeräte, die es ermöglichen, große Zug- und Druckkräfte mit einem verhältnismäßig geringen Kraftaufwand auszuüben. Ob bei der Rettung und Bergung von Menschen unter Lasten, bei Unfällen im Verkehr, in der Industrie und Landwirtschaft oder bei der Öffnung von Aufzugstüren – die Einsatzmöglichkeiten von Kettenzug, Hebekissen, Hydropresse und co sind sehr vielseitig.

Die Bergungsgruppen des 1. Technischen Zuges nutzten das Trümmergelände des Ortsverbandes am vergangenen Ganztagedienst für die praktische Ausbildung. Neben dem Aufbau und den Einsatzmöglichkeiten stand insbesondere die fachgerechte Inbetriebnahme und Handhabung einschließlich der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) von zahlreichen Zugkraft- und Druckkraftwerkzeugen auf dem Dienstplan.

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Deichverteidigung in Lauenburg – Einsatz für die Fachgruppe Räumen und den Zugtrupp des 1. TZ

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

FGr. Räumen einsatzbereit im Lauenburger Bereitstellungsraum

Kurz vor der erwarteten Scheitelwelle der Elbe wurden die Fachgruppe Räumen und der Zugtrupp des 1. Technischen Zuges am 12. Juni 2013 zum Einsatz nach Lauenburg gerufen. Vor Ort richtete sich die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf die Deichverteidigungsmaßnahmen entlang des Elbufers.

Der Zugtrupp arbeitete mit dem Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel über mehrere Tage als Melde- und Lenkungseinheit für zwei Deichsicherungszüge, die für eventuelle Schäden am Lauenburger Deich bereithalten wurden.

Die Fachgruppe Räumen agierte autark an der Sandsackfüllstation, die als Untereinsatzabschitt in die Gesamtmaßnahmen eingegliedert war. Dort galt es mit dem Kettenbagger den Sandnachschub an den Füllstationen sicherzustellen. Der LKW-Kipper wurde als Transportkomponente bei den Sicherungs- und später bei den Aufräumarbeiten eingesetzt.

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Wandsbeker Einsatzkräfte bei Jahrhunderthochwasser in Dömitz im Einsatz

Deicherhöhung bei DömitzDie Situation in den Hochwassergebieten entlang der Elbe spitzt sich weiter zu. Das Technische Hilfswerk ist dort mit mehr als 1.500 Kräften im Einsatz. Sie sichern Deiche, leisten technische und logistische Hilfe und stehen für Notfälle bereit.

Am Abend des 8. Juni wurde der 1. Technische Zug des Wandsbeker Ortverbandes alarmiert und erhielt mit vier weiteren Technischen Zügen aus Hamburg den Einsatzauftrag zur Deichverteidigung. Es galt auf einem acht Kilometer langen Abschnitt bei Dömitz den Deich mit rund 300.000 Sandsäcken um 50 Zentimeter zu erhöhen. Im Laufe des folgenden Tages wurden weitere Technische Züge aus dem LV „Küste“ aktiviert.

Angesichts der elf Technischen Züge vor Ort wurde die Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Hamburg-Harburg zur Unterstützung angefordert.

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Deichverteidigungsübung 2012

Am 16. November haben Wandsbeker Einsatzkräfte in Kirchwerder den Ernstfall geprobt und zahlreiche Sandsäcke verbaut. Bei einer Sturmflutübung waren mehr als 400 Deichschützer der  verschiedenen Behörden und Organisationen gleichzeitig an mehreren Stellen in der Hansestadt im Einsatz.

Bei sehr kaltem, aber klaren Wetter erreichten 32 Wandsbeker THW’ler gegen 18 Uhr den vorgegebenen Bereitstellungsraum in Kirchwerder, nachdem die Deichverteidigungsstufe 3 durch den Zentralen Katastrophendienststab der Behörde für Inneres und Sport ausgerufen wurde. Nach Erkundung und Bewertung der Lage erhielt die Mannschaft der Zugführerin Monika Krawczyk kurz nach 19 Uhr den ersten Auftrag. Bei Deichkilometer 14,2 wurde eine Deichdurchfeuchtung gemeldet  und die Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg. An der Schadensstelle angekommen, übernahmen die Einsatzkräfte die notwendige Verkehrssicherung und leuchteten den betroffenen Deichabschnitt weiträumig und professionell aus. Kurze Zeit später wurden aus einem der zwölf ständigen Depots die benötigten Sandsäcke angeliefert, abgeladen verbaut. Den ganzen Artikel lesen »

Gasexplosion in Wohngebiet – Rahmenübung für den Zugtrupp

Die Einsatzkräfte des THW können die Fachkenntnisse zu Einsatz- und Führungsgrundsätzen nur durch ständiges „Üben“ weiter vertiefen und festigen. Vor diesem Hintergrund absolvierte der Zugtrupp des 1. Technischen Zuges am 7. August eine mehrstündige Rahmenübung. Gemäß dem Szenario wurden durch eine Gasexplosion mehrere Wohngebäude beschädigt und zahlreiche Bewohner verletzt. Die Führungskräfte standen vor der (theoretischen) Aufgabe, die Verletzen und Vermissten zu retten und die Gebäude abzustützen.

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Arrivederci und Bienvenu! – Verstärkung für unseren Fuhrpark

Dem Zugtrupp des 2. Technischen Zuges diente 18 Jahre lang ein Fiat Ducato als Mannschaftstransportwagen. Trotz der engagierten Pflege der Helfer hinterließ die Zeit ihre Spuren. Daher musste – obwohl gerade erst volljährig – Ersatz beschafft werden.

So erreichte uns vor kurzem die frohe Botschaft, dass wir ein neues Multifunktionsfahrzeug für den Aufgabenbereich des Zugtrupps bekommen werden. Wir freuen uns sehr, einen Renault Master Combi 2,5 dCi in unserem Fuhrpark willkommen heißen zu können.

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